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Modellhaus aus Holz im Grünen als Symbol für die Energieberatung

Energieberater in Berlin: Energieberatung leicht gemacht

Energieberater übernehmen verschiedenste Aufgaben rund um Sanierungen und Neubau-Projekte. Sie stehen beratend zur Seite, erstellen Energieausweise und Bau- oder Sanierungs-Konzepte, machen Wärmebild-Aufnahmen, übernehmen die Baubegleitung, beantragen Förderungen usw. Beginnen Sie ohne Energieberatung mit einer energetischen Sanierung, laufen Sie Gefahr, Geld in die falschen Maßnahmen zu investieren und keine Fördermittel zu erhalten.

Ablauf einer Energieberatung

  • Erstes Beratungsgespräch vor Ort und Datenaufnahme
  • Energetische Bilanzierung des Gesamtgebäudes
  • Auswertung der Ergebnisse und Konzepterstellung
  • Ausarbeitung des Sanierungsfahrplans
Modellhaus aus Holz im Grünen als Symbol für die Energieberatung

Wie findet man einen unabhängigen Energieberater?

Der Begriff „Energieberater“ ist keine geschützte Berufsbezeichnung, das heißt: Jeder kann diese Bezeichnung führen – und das macht die Qualitätssicherung hinsichtlich energieeffizienter Sanierung schwierig. Zunächst ist es deshalb sinnvoll, einen unabhängigen Dienstleister zu beauftragen, der die Energieberatung kompetent und energieeffizient durchführt und alle Förderprogramme der BAFA und KfW berücksichtigt. Die Energieeffizienz-Expertenliste führt rund 13.000 nachweislich qualifizierte Energieberater für effizientes Bauen und Sanieren.

Wie viel kostet ein Energieberater?

Die Kosten lassen sich nicht pauschal angeben. Sie liegen im Einfamilienhaus bei etwa 300 bis 1.300 Euro

Wie viel kostet ein KfW Energieberater?

Wie hoch die Kosten für eine Energieberatung ausfallen, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Zum einen spielt die Größe der betreffenden Immobilie eine Rolle. Hinzu kommt, wie viele Sanierungsmaßnahmen geplant sind und wie viel Zeit der Experte in seine Beratung investieren muss. Deshalb können die Kosten für eine Energieberatung völlig unterschiedlich sein.

Was prüft ein Energieberater?

  • Wände
  • Dach
  • Lüftung
  • Fenster
  • Warmwasser
  • Boden
  • Heizung
  • Wärmeverteilung

Welche Sanierungen werden gefördert?

Für Wohngebäude

  • der Neubau und Ersterwerb neuer energieeffizienter Wohngebäude
  • die Sanierung und der Ersterwerb von Bestandsgebäuden
  • die energetische Fachplanung und Baubegleitung im Zusammenhang mit der Umsetzung

Für Nichtwohngebäude

  • Sanierung, Neubau oder der Kauf eines neuen bzw. frisch sanierten Effizienzgebäudes
  • einzelne energetische Maßnahmen bei bestehenden Nichtwohngebäuden.

für Einzelmaßnahmen

  • Einzelmaßnahmen an Bestandsgebäuden zur Verbesserung des energetischen Niveaus der Gebäude
  • Erweiterungen durch Anbau und Ausbau von Wohngebäuden und Nichtwohngebäuden
  • die Umwidmung von Nichtwohngebäuden zu Wohngebäuden.

Zusätzlich können auch die Kosten für folgende Komponenten mitfinanziert werden

  • Photovoltaik-Anlagen (Aufdach/Fassade, Freifläche)
  • Windkraftanlagen
  • Kraft-Wärme-Kopplung-Anlagen
  • Solarthermie-Anlagen
  • Erzeugung und Nutzung von Biogas
  • Geothermische Stromerzeugungsanlagen
  • Anlagen zur Erzeugung von Strom aus Wasserkraft
  • Batteriespeicher für Erneuerbare-Energien-Anlagen
  • Ladestationen für Elektrofahrzeuge

Welche Förderung bei Altbausanierung?

Die Förderhöhe beträgt, je nach Maßnahme, zwischen 20% und 25%. Eine individuelle Beratung ist vor beginn der Baumaßnahme notwendig.